Angel-Tipps

Angeln vom Boot – diese Möglichkeiten gibt es

Der besondere Reiz liegt beim Angelsport, mit dem Boot hinauszufahren und von dort zu fischen. Dies ist in 17 deutschen Gewässern möglich. Das Angeln vom Boot aus lässt ein flexibleres Angeln zu. Der Angler ist aktiver im Geschehen. Es werden auf dem Gewässer viel mehr Stellen als vom Ufer aus erreicht. Das gesamte Angelerlebnis erlebt eine höhere Ebene für das Fangen vom Zander, Barsch oder Hecht.

Die Königsklasse des Angelsports

Das Angeln im Gewässer ist einer Königsklasse im Angelsport gleichzusetzen. Jeder fängt einmal klein an. Der Anfänger sollte selbstverständlich vom Ufer aus beginnen. Ansonsten könnte der Frust sehr schnell groß werden, wenn kein Hecht anbeißt. So können die ersten Fischfänge und sogar so mancher Raubfisch an Land gezogen werden. Mit der Zeit zieht es den versierten Anleger raus aufs Wasser. Ob Raubfisch, Zander, Barsch, Hecht oder Wels, die kleineren und größeren Gewässer haben dem passionierten Angelfreund allerlei zu bieten.

Der Vorteil beim Angeln mit dem Boot liegt klar auf der Hand. Gezielt können mehrere Gebiete abgefischt werden. Dabei kann die Strategie mit dem Boot umgehend gewechselt werden. Den Standort am Ufer zu wechseln beinhaltet immer den vollständigen Umzug des Angelequipments. Mit diesem Vorgehen geht viel Zeit verloren für das eigentliche Angeln und kein Wels geht an den Haken.

Im Idealfall ist das Angeln mit dem eigenen Boot möglich. Ansonsten gibt es zahlreiche Bootsverleihe, welche durchaus zu günstigen Konditionen somit das Angeln mit dem Boot auf dem Gewässer ermöglichen.

Die optimalen Gewässer für das Angeln mit Boot

Gewässer ist nicht gleich Gewässer für das Angeln von einem Raubfisch, Zander oder Barsch. Wenig geeignet ist ein Baggersee fürs Angeln mit dem Boot auf dem Wasser. Hier eignet sich das Angeln von Fischen wie Barsch oder Hecht vom Ufer aus. Ebenso weniger geeignet sind Gewässerarten von schnell fließenden Wasserströmungen. Das Angeln wird vom Boot aus weniger befriedigend sein und so mancher Hecht wird nicht anbeißen. In diesem Fall ist das Angeln vom Ufer aus auf jeden Fall vorzuziehen.

Auf großen Seen sollte vorzugsweise mit dem Boot der Zander, Hecht oder Wels geangelt werden. So kann der große Raubfisch garantiert zum Fang des Tages werden. Gerade in den großen Seen lassen sich vom Boot aus Raubfische fangen. In diesen Freiwasserzonen tümmeln sich gerne neben dem Raubfisch so manch großer Wels, Barsch, Zander oder Hecht.

Das Boot sollte stabil sein, damit es den Wellengänger weiterer Boote oder den Witterungsverhältnissen gut standhalten kann.

Die besten Angelmethoden vom Boot aus

Der versierte Angler weiß genau, welche Angelmethoden vom Boot aus für den Fang von Barsch, Zander und Wels anzuwenden sind. Das Schleppen und Spinnfischen gehört selbstverständlich zu den Methoden auf der See dazu. Das Schleppangeln ist hervorragend geeignet, mit mehreren Ruten gleichzeitig zu interagieren. Mit dem Boot kann so über das Gewässer gefahren werden. Die Angelruten bzw. die Leinen mit dem entsprechenden Köter für Hecht, Zander sowie weitere Fische werden hinter hergeschleppt.

Der Klassiker, das Posenangeln, gehört selbstverständlich zu den beliebten Angelmethoden für den Fischfang von Hecht & Co. Das Boot ist für diese Art des Angelsports vorher mit einem Anker fixiert worden. Das gängige Spinnfischen gehört zum aktiven Angeln. Der Köder wird ausgeworfen und kurz darauf wieder aktiv eingeholt.

Das Jiggen und Pilken sind artverwandt. Beim Pilken simuliert mit dem Bleiköder einen verletzen Fisch, um den Raubfisch an die Angel zu bekommen. Ähnlich verhält es sich beim Jiggen. Weitere Methoden sind das Vertikalangeln sowie das Pelagische Angeln. Bei beiden Methoden werden die Fische gezielt durch das Echolot geortet und anschließend geangelt.

Diese Fische lassen sich vom Boot aus optimal angeln

Allgemeingültig gibt es keine klare Aussage, welche Fische sich am besten angeln lassen. Zwei Fischarten kristallisieren sich trotzdem heraus. Vom Boot aus lassen sich gut Seeforellen und Renken angeln. Doch allgemeingültig gibt es keine Aussage und hängt letztlich vom entsprechenden Gewässer ab.

Optimal zum Angeln sind heiße Tage. In den Gewässern bilden sich in der Tiefe sogenannte Sprungschichten. Hier sammeln sich Fischschwärme und können somit leichter gefangen werden. Dies betrifft ebenso den Wels, Hecht, Barsch, Zander sowie Raubfisch.

Die Tendenz beim Angelsport geht in Richtung Bootsangeln. Denn so manche Fischart lässt sich am besten vom Boot aus an den Haken ziehen. Hierzu gehören neben den genannten Fischen ebenso der Hering. Im Süßwasser sind es die Felchen und Renken. Den Hecht, Barsch, Wels und Zander kann man vom Ufer gut angeln, sowie vom Gewässer aus.

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